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Was ist eine Stecker-Solaranlage?

Stecker-Solaranlagen sind die einfachste Möglichkeit, selber Solarstrom zu erzeugen und im Haushalt zu verbrauchen.

Einzenes Solarpanel

Stecker-Solaranlagen bestehen in der Regel aus ein oder zwei Solarmodulen von rund 1 × 1,7 m Grösse. Die Leistung ist auf maximal 600 Watt beschränkt. Ein Wechselrichter wandelt den Strom für das Hausnetz um, der Anschluss erfolgt über einen Standard-Stecker und eine Garten- oder Balkonsteckdose. In der Schweiz braucht es keine Bewilligung für Stecker-Solaranlagen, sie müssen aber beim Stromversorger angemeldet werden. Weil der Anschluss so einfach ist, hört man auch oft den Begriff Plug-and-Play-Solaranlage.

Kleine Solaranlage für Garten oder Balkon

Wer für ein bis zwei Panels ein sonniges Plätzchen hat und über eine Aussensteckdose verfügt, ist für wenig Geld dabei und profitiert 20 bis 30 Jahre lang von selber produziertem Solarstrom. Installiert werden die kleinen Photovoltaik-Anlagen üblicherweise im Garten, auf der Terrasse oder an einem südlich ausgerichteten Balkongeländer.

Eine Studie der Technischen Hochschule Berlin hat ergeben, dass die Aufständerung, beispielsweise auf Flachdächern oder in Gärten, in Deutschland die häufigste Art der Anwendung ist (44 %),  die zweithäufigste Anwendung ist der Balkon (29 %).

Mini-PV-Anlagen auch für Mieterinnen und Mieter

Jede und jeder kann eine Stecker-Solaranlage also einfach installieren und in Betrieb nehmen, darum sind sie auch für Mieter und Mieterinnen interessant. Wer in eine neue Wohnung umzieht, kann die kleine PV-Anlage mitnehmen, verschenken oder verkaufen.

Mehr Informationen zu den kleinen Solaranlagen gibt es bei EnergieSchweiz: «Das Kleinkraftwerk zum Einstecken». Und wer sich schon heute Gedanken zu Entsorgung und Recycling macht, findet dazu einen Beitrag bei den Energie-Experten: «Sachgerechte Entsorgung von Solaranlagen».