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Soll ich Wasser in der Pfanne oder im Wasserkocher aufkochen?

Wenn man nicht viel Zeit hat, trotzdem aber noch für einen Tee oder eine Suppe Wasser aufkochen muss, stellt sich die Frage: Wie kann ich am schnellsten und effizientesten Wasser aufkochen?

Der Wasserkocher ist besonders energieeffizient, wenn man das heisse Wasser direkt verwendet, beispielsweise für einen Tee. In diesem Fall ist der Wasserkocher die effizienteste und schnellste Methode. Nach wenigen Minuten siedet das Wasser. In einer zugedeckten Qualitätspfanne auf einer kleinen herkömmlichen Herdplatte dauert es rund doppelt so lange. Der Vorgang benötigt zudem 50 % mehr Strom. Noch grösser sind die Zeit- und Energieverluste, wenn man Wasser in einer billigen oder alten Pfanne ohne Deckel auf einer zu grossen Herdplatte kocht. Das Sieden benötigt so 15 Minuten und man braucht mindestens viermal so viel Strom wie im Wasserkocher.

Wie kann man Pasta-Wasser schneller erhitzen?

Giesst man das kochende Wasser in eine Pfanne um, dann hat man zwar Zeit gespart, der Effizienzvorteil geht aber weitgehend verloren, weil auch die Pfanne erhitzt werden muss. Übrigens: Beim Eierkochen gilt die Ogi-Methode als energieeffizientester Ansatz.

Wasserkocher oder Kochtopf auf Induktionsherd?

Induktionskochplatten haben eine sehr gute Energieausnutzung und können deshalb mit dem Wasserkocher mithalten. Sie brauchen auch kaum länger, um Wasser für Spaghetti, Hörnli oder Nudeln zu erhitzen. Die Anschaffungskosten eines Induktionsherds lassen sich aber durch die Energieeinsparung nicht amortisieren. Womöglich müssen passende Pfannen noch dazu gekauft werden. Wer einen alten Herd ersetzen muss, trifft mit einem Induktionskochfeld aber eine gute Wahl. Effiziente Kochfelder findet man in der Bestenliste von Topten.

Kochtopf mit Tortellini in heissem Wasser
Der Induktionsherd arbeitet sehr energieeffizient und ist für Pasta genauso gut geeignet wie der Wasserkocher. (Foto: Bernd Schmidt / Shutterstock)

Was kann ein guter Wasserkocher?

An einem modernen Wasserkocher kannst du die Temperatur für verschiedene Anwendungen einstellen, zum Beispiel 70 °C für Grüntee. Strom sparen mit dem Wasserkocher kann man über die Wassermenge. Weil der Energiebedarf zum Erhitzen von Wasser sehr hoch ist, solltest du immer nur genau so viel Wasser einfüllen, wie du wirklich brauchst. Gute Geräte verfügen darum über eine Skala, die das Volumen in Liter und Anzahl Tassen anzeigt. Sparsame Geräte findet man auch hier in der Liste effizienter Wasserkocher von Topten.

Vorsicht ist bei der Warmhaltefunktion geboten: Diese führt dazu, dass das Wasser immer wieder erhitzt wird, was eben sehr viel Energie braucht. Besser ist es, das teilweise abgekühlte Wasser auf Knopfdruck nochmals zu erhitzen, wenn man es braucht. Lange warten muss man dank Wasserkocher ja auch dann nicht.

Mehr Informationen und Ideen zum Strom sparen in der Küche findest du bei den Energie-Experten

Stichwort «Kochen und Backen» bei Energie-Experten