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Renault: 90 % E-Autos bis 2030, CO₂‑neutral bis 2050

E-Auto-Pionier Renault hat sich vorgenommen, den Stromer-Absatz rasch zu steigern und bis 2050 CO2-neutral zu werden. E-Auto-Batterien bekommen ein zweites Leben.

Der französische Autohersteller Renault will bis 2030 zu 90 Prozent E-Autos verkaufen. Neue Modelle wie der ab 2024 erwartete R5 werden der E-Auto-Sparte sicher Schub geben. Renault hat versprochen, bis 2040 in Europa CO2-neutral zu werden, weltweit dürfte es dann nochmals ein Jahrzehnt länger dauern.

Zentrum für Elektromobilität «ElectriCity»

Renault will dazu in Nordfrankreich zusammen mit Partnerunternehmen ein Zentrum für E-Mobilität ansiedeln, die «Renault ElectriCity». Dazu gehören neben einer grossen Batteriefabrik gleich drei Autofabriken. Dort sollen in Zukunft die neuen Renault-Modelle wie der R5 und der R4 hergestellt werden, die sich beide an Klassiker aus dem letzten Jahrtausend anlehnen. Auch das Batterierecycling wird integriert, ganz im Sinne der angestrebten Kreislaufwirtschaft.

Unglaublich, wie stark der R5 in die Breite geht. (Foto: © Groupe Renault - Direction Design)

Grossbatterie aus E-Auto-Akkus stabilisiert das Stromnetz

Bereits jetzt realisiert wurde ein riesiger Batteriespeicher, in dem auch ausgediente E-Auto-Akkus ein neues Zuhause fanden. So können sich die alten Fahrzeugbatterien nochmals jahrelang nützlich machen, bevor sie dereinst ins Recycling gehen.

In dieser Megabatterie stecken E-Auto-Akkus. (Foto: © Groupe Renault Communication)

Die Grossbatterie in Douai ist ebenfalls Teil des Gesamtkonzepts «ElectriCity». Der Speicher mit einer Kapazität von 4,7 Megawattstunden (MWh) ist aus E-Auto-Batterien zusammengesetzt, wie sie im Renault-Modell Zoe verwendet werden. Ein Teil davon ist neu, ein Teil hat das erste Leben im Auto schon hinter sich.

Man spricht vom «second life» – Englisch für «zweites Leben» –, wenn Automobilakkus nach dem mobilen Einsatz eine neue Aufgabe erhalten.

Mit ihrer Leistung von 4 Megawatt (MW) hilft die Megabatterie, das europäische Stromnetz zu stabilisieren. Ähnliche Systeme stehen auch in Deutschland und in den Niederlanden.

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