Boppler und Stark und Sonnenenergie

Die Sketches von Giacobbo/Müller sind legendär. Hast du gewusst, dass sich sogar die schmierigen Schlaumeier Boppeler und Stark mit dem Thema Sonnenenergie befasst haben?

Die Macht der Sonne fasziniert nicht nur Viktor Giacobbo alias Sonny Boppeler. – Dass zu viel Sonne der Haut schadet, ist klar. Und wir wissen auch alle, dass die Sonne täglich mehr als genug Energie zur Erde schickt. Aber wie ist der Energiekonsum zwischen Arm und Reich tatsächlich verteilt? Diese Frage bleibt im Video offen, wir klären sie für euch.

Faktencheck: Wie viele Emissionen verursachen die Reichsten 10 Prozent?

Brauchen wirklich drei Prozent der Menschheit 80 Prozent der Energie, wie dass Benno Stark behauptet? Für das Klima ist ja der Ausstoss von Treibhausgasen massgeblich, darum schauen wir das einmal genauer an.

Die Entwicklungsorganisation Oxfam hat 2015 einen Bericht zum Thema veröffentlicht. Tatsächlich gibt es zwischen Reichtum und Emissionen einen starken Zusammenhang: Die ärmere Hälfte der Menschen auf diesem Planeten ist gerade einmal für 10 Prozent der Treibhausgase verantwortlich. Oder anders herum: Wer zum reichsten Prozent gehört, verursacht im Schnitt 175 Mal mehr Treibhausgase als eine Person, die zu den ärmsten zehn Prozent zählt.

Für über die Hälfte der Emissionen sind die reichsten 10 Prozent der Weltbevölkerung verantwortlich.

taz.de

Die taz spricht darum vom «Klimakiller Reichtum». Schaut man in den Oxfam-Bericht, kann man der übersichtlichen Grafik auf Seite 4 entnehmen, dass es rund 30 Prozent der Menschheit sind, welche 80 Prozent der Emissionen verursachen.

Das reichste 1 Prozent schädigt das Klima doppelt so stark wie die gesamte ärmere Hälfte der Menschheit zusammen.

taz.de

Emissionen in Europa: Die Ungleichheit nimmt zu

Ende 2020 veröffentlichte Oxfam weitere Ergebnisse: Die ärmste Hälfte der Menschen in der EU reduzierte ihre Emissionen zwischen 1990 und 2015 um fast ein Viertel, Personen mit mittleren Einkommen um 13 Prozent. Und die Reichen? Die Emissionen der reichsten 10 Prozent stiegen um drei Prozent an. Das reichste Prozent erhöhte seine Emissionen gar um fünf Prozent.

Was können wir tun?

Wenn du in der Schweiz lebst, stehen die Chancen gut, dass du zu den reicheren Menschen in Europa gehörst. Wie wir unseren Konsum so gestalten können, dass es der Umwelt möglichst wenig schadet, ist in diesem Beitrag der Ostschweizer Fachhochschule ein Thema: «Unser Umweltproblem: Zu viel Geld!» – Denk mal drüber nach.

P.S.

Conditio sine qua non: Eine zwingende Voraussetzung

Paracelsus-Zitate bei Wikipedia

P.P.S.

Hast du gewusst, dass Viktor Giacobbo sein gutes Auge für spannende Szenen auf Insta durchblicken lässt? Oder dass Mike Müller auf Twitter auch mal Politikern die Meinung geigt?

Glaskügelchen, rundum rote Pfeile als Symbol für Druck

Häuser umweltfreundlich isolieren mit Glaskügelchen

Aus Deutschland kommt ein neues Material, das umweltschonend und rezyklierbar ist. Dabei isoliert es ähnlich gut wie herkömmliche Dämmungen aus Kunststoff.

Studentin mit Messgerät

Etwas mit Umwelt studieren

Energiewende, Nachhaltigkeit, … das gibt noch lange viel Arbeit. In der Schweiz kannst du auswählen, wo du in diesem Feld studieren willst. Eine zukunftssichere Ausbildung für Aufgaben mit Sinn.