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Wie schädlich ist der Rauch eines Cheminée-Feuers?

Das gemütliche Feuer schadet Mensch und Umwelt, wenn man die Regeln nicht kennt. Weisst du, wie man richtig Feuer macht?

Feuer lodert in einem modernen Schminee in einer getäferten Stube

In der Schweiz nur noch wenige Menschen auf das Heizen mit Holz angewiesen. Doch Kaminfeuer und Schwedenofen haben nach wie vor eine grosse Anziehungskraft. Das gemütliche Feuer schadet aber Mensch und Umwelt, wenn man zum Beispiel falsch einfeuert. Eine Forschergruppe aus Schweden hat untersucht, ob die Grundlagen bekannt sind – und ob die Leute bereit wären, anders vorzugehen, um die Gesundheit und die Natur zu schonen.

Grundsätzlich lässt sich sagen: Je undurchsichtiger der Rauch, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass damit auch schädlicher Feinstaub in die Luft gerät.

Beim korrekten Verhalten rund ums Feuermachen zeigten sich in der Studie einige Unsicherheiten:

  • Ein Drittel der Teilnehmerinnen und Teilnehmer vermag nicht mit Sicherheit zu sagen, ob man ein Feuer von oben entfachen sollte.
  • Jede vierte Person weiss zudem nicht, ob durchsichtiger Rauch schädlich oder unbedenklich ist.

Die Autoren stellten aber auch fest: Es ist eine grosse Bereitschaft vorhanden, mehr darüber zu erfahren, wie man umwelt- und gesundheitsschonend ein Feuer macht und das eigene Verhalten entsprechend anzupassen.

Wie man am besten Feuer macht

Feuer müssen von oben angezündet werden. Die Verbrennung  läuft so langsamer und kontrollierter ab. Die Gase aus dem Holz strömen nach oben durch die heissen Flammen und brennen fast vollständig aus. Der Brennraum sollte nicht überfüllt werden.

Als Anzündhilfe eignet sich beispielsweise wachsgetränkte Holzwolle. Zeitungen und Karton sind nicht zu empfehlen.

Wer richtig anfeuert, produziert von Anfang an fast keinen Rauch; spätestens nach einer Viertelstunde wird das Feuer rauchfrei brennen.

Video-Anleitung zum Anfeuern auf YouTube – vom Amt für Umweltschutz des Kantons Zug

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